Sizilien
Reisezeitraum: Okober 2004

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Mein Hotel, das Villagio le Dune,

gelegen im äußerstem Norden der Insel Sizilien, ca 13. km nördlich von Messina befindet es sich im kleinen Ort Mortelle. Die Anlage besteht aus kleinen Bunggalows, die sich nahtlos in eine Gratenanlage einbinden. Es ist sehr familienfreundlich und bietet jedem genug Freiraum zum entspannen. Ich habe mich hier sehr wohl gefühlt.


Die Insel Sizilien

gelegen am Fuß des Stiefels Italiens ist Sizilien eine sehr gebirgige Insel, die außer Sand und Sonne viel mehr zu bieten hat. Sie ist ein eigenes kulturelles Zentrum in Italien und bietet mit dem 3350m hohen Ätna viel Abwechslung für jeden Besucher, der sich aufmacht die Insel zu erkunden.

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Messina

Messina ist eine interessamte Großstadt mit vielen Sehenswürdigkeiten. Neben dem Hafen, der einer der wichtigsten Verbindungen zwischen Sizilien und dem "Stiefel" von Italien ist, hat man von dieser Stadt einen Ausblick auf den Ätna, der wohl zweifellos entscheidenden Einfluss auf die Entwicklung der Stadt hatte. Durch Ihre freundliche Art und den vielen Cafes und Restaurants wirkte diese Stadt verträumt auf mich. Zahlreiche Kathedralen und prächtige Gebäude runden das Bild der Stadt ab. Messina ist heute eine moderne, pulsierende Metropole, die einen gewissen Charme auf den Besucher ausstrahlt.


Ätna

Der Ätna ist mit seinem 3350 m Höhe der höchste aktive Vulkan Europas. Zu erreichen ist er über die Bergstation Rifugio Sapienza, die Sowohl mit einem privat Pkw, als auch mit einer geführten Tour zu erreichen ist. Nach einer überteuerten Seilbahnfahrt auf 2500m kann man als Transprotmittel einen Jeep bis zur Höhe von ca 2900m nehmen. Dort wird dem interessierten Besucher eine gefürte Tour angeboten, die Ihn zum Silvesterkrater führt. Einen sehr schönen Ausblick hat man auf die Hauptkrater, die allerdings ausschließlich von Vulkanforschern erkundet werden dürfen. Da der Ätna ein aktiver Vulkan ist, sind mit dessen Besteigung einige Gefahren verbunden. Beim Anblick der atemberaubenden Landschaft sollte niemand vergessen, daß bei einem Vulkanausbruch Gefahren durch sogenannte Bomben, Giftgas sowie Lava drohen, die schon vielen Unvorsichtigen das Leben gekostet haben.

 

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Lipari

Diese Insel ist heute der lebendige Mittelpunkt der Liparischen Inseln. Die Hälfte der 10.000 Bewohner dieser Insel leben in der gleichnamigen Hauptstadt Lipari. Die Insel kann gut mit einem Mietauto erkundet werden, da Sie über eine gut ausgebaute Infrastruktur verfügt. Nördlich von Lipari liegt Canneto. Im Norden der Insel hat man einen sehr schönen Ausblick auf die Nachbarinsel Salina. Die Insel hat eine gute Fährverbindung, sowohl nach Milazzo in Sizilien, als auch zu den anderen liparischen Inseln.

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Vulkano

Die Schwefelbäder, sowie der Krater des Gran Cratere sind für Touristen die anschaulichsten Zeichen aktiven Vulkanismus. Auffallendstes Merkmal dieser Insel ist der typische Geruch nach Schwefelwasserstoff, der einen auf der gesamten Insel begleitet. Ein Bad in dem "Schwefelteich" der Insel soll sehr gesund sein, allerdings haftet der Geruch noch tagelang an der Haut! Der Aufstieg zum Krater des Gran Cratere ist in ca. einer Stunde vom Hafen aus möglich.
Geologisch besteht die Insel aus 3 zusammengewachsenen Vulkanen, die teilweise eingestürzt sind und dabei Calderas hinterlassen haben. Es sind teilweise pyroklastische Ablagerungen und Lavaflüsse zu finden. Der jüngste Ausbruch des Fossa fand nach einhundertjähriger Pause 1888 bis 1890 statt. Der Vulkanello ,im äußersten Norden der Insel, begann 183 vor der Zeitwende, die Wasseroberfläche zu durchstoßen und wuchs im Laufe der Zeit mit dem Rest der Insel zusammen.
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Stromboli

Der Inselvulkan Stromboli ist mit dem Schnellboot von Sizilien in ca. 1,5 Stunden zu erreichen. Typisch für diesen Vulkan ist seine Kegelform. Wegen seiner kontinuierlichen Ausbrüche, seiner bei Tage in kurzen Abständen aufsteigenden Eruptionswolken und der Nachts weithin sichtbaren Feuerfontänen wird er seit Urzeiten als "Leuchtturm des Mittelmeers" bezeichnet.
Der Krater ist ein ovaler Kessel, der ca 200 m unterhalb des Gipfels gelegen ist. Nach der Berggipfelseite wird dieser durch eine senkrechte Wand abgegrenzt. Auf der Nordwestflanke geht der Krater in einen breiten, glatten zur See abfallenden Hang über, der wegen der hier häufig abrollenden Gesteinsbrocken auch "Sciara del Fuoco" oder Feuerhalde bezeichnet wird. Fast alles Eruptivmaterial, daß bei einem Ausbruch nicht in den Krater zurückfällt, geht die "Sciara del Fuoco" hinab. Außerdem ist sie eine günstige Ablaufbahn der von Zeit zu Zeit aus dem Krater quellenden Lava. Möglicherweise ist diese Feuerhalde durch abgleiten eines Teiles der Kraterwand entstanden.
Über den Mechanismus dieses sanften Vulkanismus ist viel spekuliert wurden. Es ist zu vermuten, daß die Feuerhalde ein Grund dieses sanften Vulkanismus ist. Sie führt die Förderprodukte ständig ab, und sorgt somit dafür, daß es zu keinen Verstopfungen des Kraters kommt, was zu heftigen explosiven Ausbrüchen führen würde.
Bei meinen Besuch der Insel war ein neuer Riß in der Bergflanke des Vulkans zu sehen, der ungefähr in 450 m Höhe über dem Ort San Vinzenzo gelegen, weißen Rauch zu Tage förderte.

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Panarea

Die Insel Panarea ist die kleinste der Liparischen Inseln. Sie ist mit dem Schnellboot in ca. einer Stunde von Sizilien aus zu erreichen. Sie ist ca 3,4 Quadratkilometer groß, wobei die die kleineren Inseln wie Basiluzzo, Dattilo, Bottaro, Spinnazola und einige kleineren Cliffs zu Ihr gehören. Es wird vermutet, daß Panarea zu einem alten Vulkan gehört, der bei der letzten Eiszeit explodiert ist. Die kleinen Inselchen rund um Panarea bilden wahrscheinlich den Rand dieses antiken Vulkans.
Von heute noch vorhandener Vulkanischer Aktivität zeugen nicht zuletzt die heissen Quellen in der Nähe von Punta di Peppe e'Maria und die Fumarolen bei Calcara.
Panarea ist von engen Straßen und Gässchen durchzogen, wie Sie für die Eolischen Inseln typisch sind. Vom höchsten Punkt der Insel (421 m über NN) hat man einen fantastischen Überblick über das gesamte Archipel.

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(c) 2003 by Uwe Schmidt

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